Mahnwache IDAHOT 2015

Internationaler Tag gegen Homophobie (IDAHOT) am 17. Mai

Pressemitteilung

Aus diesem Anlass veranstaltet der CSD-Freiburg am 18. Mai (also am darauffolgenden Tag) eine Mahnwache in der Freiburger Innenstadt:

Montag, 18. Mai
16-18 Uhr
Bertoldsbrunnen Freiburg

• Beim IDAHOT handelt es sich um den internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai. Ziel der weltweit durchgeführten Aktion ist es, Respekt einzufordern und auf Ausgrenzung aufmerksam zu machen. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich.

Todesstrafe, öffentliche Hinrichtung, Steinigung nur aufgrund gleichgeschlechtlicher Beziehungen: Steinigungen in Mauretanien, Nigeria. Hinrichtungen in Saudi-Arabien, Todesstrafe im Sudan, Angst vor Tod in den Palästinensischen Gebieten,…

Körperliche Gewalt aufgrund von Homosexualität / Folter: Iran (100 Peitschenhiebe für lesbische Handlungen), Saudi-Arabien: Peitschenhiebe,…

Haftstrafen für gleichgeschlechtliche Beziehungen: Afghanistan (bis 15 Jahre), Kenia (bis 14 Jahre), Frauen in Sansibar (7 Jahre), Männer in Sansibar (bis 25 Jahre), Grenada (10 Jahre), Algerien (bis 3 Jahre),…

Männliche Homosexualität steht unter Strafe, Analverkehr ist verboten, lesbische Handlungen sind hingegen legal: Ghana, besondere Verachtung des Analverkehrs auch in Grenada,…

Die Diskriminierung von homosexuellen Lebensformen drängt LGBT-Menschen in den Untergrund: z. B. Angola, Tunesien, Türkei (innerhalb der islamischen Welt tolerant, aber deutliche gesellschaftliche Diskriminierung)

Trotz Legalität wird Homosexualität als Störung angesehen, Ausbreitung soll verhindert werden: Kasachstan, Russland (Putins Propagandagesetz!)

Legalität, teils sind Ehen oder Lebenspartnerschaften möglich in: Europa, USA

Die deutsche Bundesregierung unterhält diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu genannten Ländern und liefert beispielsweise Waffen in Staaten wie Saudi-Arabien obwohl Homosexualität dort mit dem Tod bestraft wird.

Deutschland: Seit Abschaffung des §175 im Jahr 1994 steht Homosexualität nicht mehr unter Strafe. Aber Homofeindlichkeit besteht in Teilen der Bevölkerung fort z.Β. Freiburg 2015: Körperlicher Übergriff auf ein schwules Paar im 
Bermudadreieck

Schluss mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt in Deutschland und weltweit!

Beteilgt euch ALLE an der Mahnwache am 18. Mai
und setzt mit uns ein Zeichen gegen Trans*- und Homofeindlichkeit!!!

Video zur Mahnwache